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Tele Top: UferschutzInitiative eingereicht

01. März 2023

Hinweis von Martin Zahnd: "Ich liebe das Thurgau. Mein doofes Lächeln beim Wort Thurgau war, da der Journalist aus dem Thurgau kommt und wir uns vorher darüber unterhalten haben."

Pressemitteilung des Komitees Uferschutzinitiative: Initiative eingereicht

27. Februar 2023

Keine Hochhäuser an den Ufern gefordert

Am 27.02.2023 reichte das überparteiliche Initiativkomitee Uferschutz für Mensch und Natur mit 4772 Unterschriften die Initiative ein.

Die Uferschutzinitiative wurde nach Bekanntwerden des Schlussberichts «Aktualisierung der Hochhausrichtlinien» des Amtes für Städtebau lanciert. Die Initianten wollen Limmat- und Seeufer vor Hochhäusern und riesigen Gebäuden schützen: Grüne Ufer als Naherholungs-gebiete für die Bevölkerung und Lebensraum für Fauna und Flora statt Bodenversiegelung, Schattenwurf und Übernutzung.

Auch mit den neu aufgelegten «Richtlinien für die Planung und Beurteilung von Hochhäusern» sind die Ufer in der Stadt bedroht:

    • Nahe am Limmatufer sollen Hochhäuser bis zu 60 oder 80 Metern Höhe gebaut werden können. Gestaltungspläne sind dafür nicht mehr notwendig.
    • Nur 60 Meter vom Limmatufer entfernt kann mit Gestaltungsplan in unbegrenzter Höhe gebaut werden – eine explizite Höhenbeschränkung gibt es dabei nicht mehr. Das macht jegliche Grenzwerte zu Makulatur. Bestes Beispiel dafür ist der Swissmill Tower mit einer Höhe von 118 Metern direkt an der Limmat in einer bis 40 Meter Zone.

Limmat- und Seeufer sind schützenswerte Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen. Hochhäuser mit ihren grossen Fundamenten und allfällig übergreifenden Tiefgaragen bedrohen diese Lebensräume und engen sie ein. Der Schutz der Ufer vor rücksichtsloser Überbauung ist von grösster Bedeutung.

Die in der kältesten Zeit des Jahres gesammelten 4772 Unterschriften belegen, dass die Forderungen der Uferschutzinitiative ein grosses Anliegen der Bevölkerung der Stadt sind .


Kontakt:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Homepage:    www.uferschutz.ch


PS: Die Webseite «natur-fotograf.ch» zeigt eindrücklich, was in Sachen Natur alles am Limmatufer zu sehen ist. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!

 

Fotos der Übergabe

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Initiative eingereicht - Pressemitteilung des Komitees

27. Februar 2023

Keine Hochhäuser an den Ufern gefordert

Am 27.02.2023 reichte das überparteiliche Initiativkomitee Uferschutz für Mensch und Natur mit 4772 Unterschriften die Initiative ein.

Die Uferschutzinitiative wurde nach Bekanntwerden des Schlussberichts «Aktualisierung der Hochhausrichtlinien» des Amtes für Städtebau lanciert. Die Initianten wollen Limmat- und Seeufer vor Hochhäusern und riesigen Gebäuden schützen: Grüne Ufer als Naherholungs-gebiete für die Bevölkerung und Lebensraum für Fauna und Flora statt Bodenversiegelung, Schattenwurf und Übernutzung.

Auch mit den neu aufgelegten «Richtlinien für die Planung und Beurteilung von Hochhäusern» sind die Ufer in der Stadt bedroht:

    • Nahe am Limmatufer sollen Hochhäuser bis zu 60 oder 80 Metern Höhe gebaut werden können. Gestaltungspläne sind dafür nicht mehr notwendig.
    • Nur 60 Meter vom Limmatufer entfernt kann mit Gestaltungsplan in unbegrenzter Höhe gebaut werden – eine explizite Höhenbeschränkung gibt es dabei nicht mehr. Das macht jegliche Grenzwerte zu Makulatur. Bestes Beispiel dafür ist der Swissmill Tower mit einer Höhe von 118 Metern direkt an der Limmat in einer bis 40 Meter Zone.

Limmat- und Seeufer sind schützenswerte Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen. Hochhäuser mit ihren grossen Fundamenten und allfällig übergreifenden Tiefgaragen bedrohen diese Lebensräume und engen sie ein. Der Schutz der Ufer vor rücksichtsloser Überbauung ist von grösster Bedeutung.

Die in der kältesten Zeit des Jahres gesammelten 4772 Unterschriften belegen, dass die Forderungen der Uferschutzinitiative ein grosses Anliegen der Bevölkerung der Stadt sind .


Kontakt:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Homepage:    www.uferschutz.ch

PS: Die Webseite «natur-fotograf.ch» zeigt eindrücklich, was in Sachen Natur alles am Limmatufer zu sehen ist. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!

 

Fotos der Übergabe

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Neue Hochhausrichtlinien Stadt Zürich – Beton und Manhattan statt grüne Ufer und Naherholungsraum

17. Dezember 2022

Die Gefahr für ein Klein-Manhatten direkt am Limmatufer ist gross. So wurde auch die maximale Höhe von 250 Metern, die im Entwurf noch vorhanden war, rausgestrichen. In Zürich dürfen nun Hochhäuser in unbegrenzter Höhe gebaut werden. Die Behörden sprechen auch von Cluster Bildung, dass mehrere Hochhäuser nebeneinander gebaut werden sollen, und da wären wir dann beim Klein-Manhatten, abgegrenzt durch die Limmat und die Bahnlinie.

Die Riesen-Hochhäuser konzentrieren sich aufs südliche Limmatufer

Quelle: Amt für Städtebau Zürich

Im Vergleich zu den alten Hochhausrichtlinien ist klar erkennbar, dass hauptsächlich am Limmatufer im Kreis 5 gebaut werden soll. Dort soll der mit Abstand grösste Teil der Verdichtung stattfinden. Dass damit der Dichtestress und der Druck auf die restlichen Grünflächen massiv zunehmen wird, ist gegeben. Gut zu erkennen ist auch, wie die Zone den aktuellen Gegebenheiten angepasst wurde, so ist der Swissmill Tower (Kornhaus) nun auch in einer höheren Bauzone. Der Bau des Swissmill Towers zeigte ja genau, dass man sich NICHT immer an die Richtlinien halten muss, er wurde in einer bis 40 Meter Zone gebaut.

Aus diesem Grunde ist die Uferschutz-Initiative so wichtig, zum Schutz der Limmatufer und auch der Seeufer. Auch wenn die Seeufer nach den neuen Richtlinien von Hochhäusern ausgenommen sind, kann trotzdem jederzeit eine Ausnahme genehmigt werden.

Aussicht "von besonderer Bedeutung"

Quelle: Amt für Städtebau Zürich

Absolut zu Recht wird auf die Blickbeziehung auf die Altstadt und See hingewiesen und diese geschützt. 

Allerdings gilt dies nicht für die Höngger, es gilt für Käfer-, Uetli- und Zürichberg. Der Blick vom Hönggerberg darf verbaut werden, in unlimitierter Höhe. Fürs Limmatufer sind das schlechte Aussichten. Wenn ein Klein-Manhatten gebaut wird, wird es am Limmatufer unter Umständen im Winter gar keine Sonne mehr haben.

Die Uferschutz-Initiative bringt Gegensteuer

Ein erster Schritt gegen die neuen Hochhausrichtlinien ist unsere Uferschutz-Initiative. Die Initiative bedeutet auch ein Verbot von Ausnahmen mit Gestaltungsplan an Ufernähe, eine Ausnahme wie es damals beim Kornhaus gemacht wurde, wird verhindert. Unterschreiben Sie deshalb jetzt, helfen Sie mit. Unterschriftenbogen herunterladen, unterschreiben und einsenden, Porto ist bezahlt. Vielen Dank.

 

  1. Neue Hochhausrichtlinien Stadt Zürich – Beton anstatt grüne Ufer
  2. Pressemitteilung des Komitees Uferschutzinitiative zu den Hochhausrichtlinien
  3. P.S.: Für Hochhaus-freie Ufer
  4. Tagblatt: Die Stadt Zürich will hoch hinaus

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